Beobachtungsstelle

zum Bau des Brenner Basistunnels

Die Beobachtungsstelle zum Bau des Brenner Basistunnels und des Südzulaufs besteht sein Anfang 2007. Die Errichtung wurde von der Gemeinde Franzensfeste und der Autonomen Provinz Bozen im Zuge der Genehmigung des Brenner Basistunnels gefordert.
Die Beobachtungsstelle wird von einem vierköpfigen Gremium geleitet, welches Vertreter des Landes und vor allem auch Vertreter der Bezirksgemeinschaften Eisack- und Wipptal umfasst. Vor allem die letztgenannten sind direkte Ansprechpartner der Bevölkerung und sollen deren Anliegen weitertragen. Die Beobachtungsstelle agiert unabhängig von der BBT SE und der RFI und begleitet, überwacht und prüft alle Schritte der einzelnen Bauphasen.

Anlaufstelle für Umweltschutz- und Arbeitssicherheit

Zentrale Aufgabe der Beobachtungsstelle ist es, die Belastungen für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Die Beobachtungsstelle überwacht die Baueingriffe und die Einhaltung der Bestimmungen von Arbeitsschutz und Hygiene. Darüber hinaus gehören die Beobachtung und Messung von Lärm, Vibrationen, die Kontrolle von Gewässern, Quellen, Luftqualität, Baustellengestaltung und Ökosystem zu ihren Aufgabengebieten. Bei Überschreitung oder Nicht-Einhaltung der vorgegebenen Werte gibt die Beobachtungsstelle weisungsgebundene Gutachten ab.

Vorstand

Der Vorstand der Beobachtungsstelle wird von der Vollversammlung ernannt und besteht aus vier Mitgliedern, die von den Gesellschaftern auf drei Jahre gewählt werden. Die Autonome Provinz Bozen entsendet zwei Mitglieder, jeweils ein Mitglied wird von der Bezirksgemeinschaft Wipptal und Bezirksgemeinschaft Eisacktal ernannt.

Die Vorstandsmitglieder sind:

Maria Anna Gasser Fink (Präsidentin/Bezirksgemeinschaft Eisacktal), Thomas Klapfer (Bezirksgemeinschaft Wipptal), Eros Magnago (Autonome Provinz Bozen) und Helmut Sinn (Autonome Provinz Bozen).

Technisch-wissenschaftliches Komitee

Das technisch-wissenschaftliche Komitee unterstützt und berät die Beobachtungsstelle bei relevanten Fragen, formuliert Vorschläge und erarbeitet Berichte über Programme, Projekte und wissenschaftliche Studien. Das Komitee setzt sich aus Vertretern der Autonomen Provinz Bozen, den betroffenen Gemeinden, der Sanitätseinheit, der BBT
SE, der RFI und Sicherheitskoordinatoren der einzelnen Baulose zusammen. Die Mitglieder des Komitees führen ihre Tätigkeit unentgeltlich aus.