Maßnahmen zum Lärmschutz

Oktober 2, 2009 Maßnahmen zum Lärmschutz
Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat das Schweizer Prose Institut mit der Erarbeitung von Lärmschutzmaßnahmen für das Eisacktal beauftragt Bereits vor einigen Monaten hat die Bezirksgemeinschaft Eisacktal die Prose Studie beauftragt. Die Studie soll detailliert darüber Auskunft geben, welche Lärmschutzmaßnahmen entlang der einzelnen Streckenabschnitte angewendet werden können, erklärt Josef Hochrainer, Verkehrsreferent der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. Um überhaupt mit […]

Die Bezirksgemeinschaft Eisacktal hat das Schweizer Prose Institut mit der Erarbeitung von Lärmschutzmaßnahmen für das Eisacktal beauftragt

Bereits vor einigen Monaten hat die Bezirksgemeinschaft Eisacktal die Prose Studie beauftragt. Die Studie soll detailliert darüber Auskunft geben, welche Lärmschutzmaßnahmen entlang der einzelnen Streckenabschnitte angewendet werden können, erklärt Josef Hochrainer, Verkehrsreferent der Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

Um überhaupt mit der Studie für Lärmschutzmaßnahmen beginnen zu können, mussten zuerst alle technischen Daten der Strecke erhoben werden. Seitens RFI waren keine verwendbaren Daten vorhanden, so dass man eine eigene Arbeitsgruppe gründen musste, um diese Grundrecherche durchführen zu können.

Dank der Mithilfe des in der Zwischenzeit pensionierten RFI Streckenleiters Erich Irenberger, dem Direktor des Landesamtes für Luft und Lärm Dr. Georg Pichler und dem Direktor der BBT Beobachtungsstelle Dr. Martin Ausserdorfer ist es nun gelungen, ein Gesamtpaket an technischen Daten mit detailliertesten Informationen zur Bestandsstrecke zu schnüren.

Darin enthalten sind Daten wie die Grade der einzelnen Kurvenradien, die Länge der Schienen, der Aufbau der Bahnschweller, der Eisentypus der Schienen und jegliche Daten zur Instandhaltung. Des Weiteren sind auch die Daten zum maximalen Achsengewicht der Züge, die Länge der Züge sowie die Anzahl* der Züge auf der Strecke aufgelistet.

Aufgrund dieser Daten kann nun die Lärmsituation am Computer simuliert und die Effizienz einzelner Maßnahmen getestet werden. So will man Auskunft darüber erhalten, welchen Grad der Lärmreduzierung beispielsweise eine Schutzwand, das Schmieren der Schienen oder andere lärmreduzierende Maßnahmen erreichen.

Ziel muss es sein, dass wir jetzt auf technischer Ebene alle Möglichkeiten zur Verbesserung des Lärmschutzes im Eisacktal festlegen, um dann politisch ganz konkrete Forderungen stellen zu können, erklärt Josef Hochrainer abschließend.

*Derzeit verkehren 180 Züge pro Tag auf der Brennerstrecke. Im vergangenen Jahr waren es fast 200. Der Rückgang ist derzeit auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen, sagt Dr. Martin Ausserdorfer.

Bildtext: Gemeinsam haben Erich Irenberger, Josef Unterrainer, Georg Pichler und Martin Ausserdorfer die technischen Daten für die PROSE Studie erarbeitet.

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