Österreich stellt BBT Finanzierung

Februar 7, 2011 Österreich stellt BBT Finanzierung
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Brenner Basistunnels war der Beschluss des Ministerrats am 1. Februar in Wien. Der Rahmenplan für den Ausbau des ÖBB-Schienennetzes bis zum Jahr 2016 wurde abgesegnet. Insgesamt sollen in den kommenden sechs Jahren 12,8 Milliarden Euro dem Ausbau des Schienennetzes zukommen. 1,3 Milliarden Euro davon sind werden […]

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Brenner Basistunnels war der Beschluss des Ministerrats am 1. Februar in Wien. Der Rahmenplan für den Ausbau des ÖBB-Schienennetzes bis zum Jahr 2016 wurde abgesegnet.

Insgesamt sollen in den kommenden sechs Jahren 12,8 Milliarden Euro dem Ausbau des Schienennetzes zukommen. 1,3 Milliarden Euro davon sind werden für den Brenner Basistunnel  freigegeben.

Am 11. Februar tagt der Aufsichtsrat der Brennerbasistunnelgesellschaft, am 18. April die Hauptversammlung. „Da wird auch die Phase III eingeleitet“, erklärt der österreichische BBT SE Geschäftsführer Prof. Konrad Bergmeister. Der Firmensitz wird offiziell nach Bozen verlegt, die Struktur in Innsbruck bleibt aber aufrecht. „Damit beginnen auch die Hauptbauarbeiten“, fügt Bergmeister hinzu.

2,660 Mrd. Euro werden bis 2016 verbaut. Darin ist auch der italienische Finanzierungsanteil von ebenfalls 1,330 Mrd. Euro enthalten. Bisher flossen 200 Mio. Euro in den mit 430 Mio. Euro veranschlagten Probestollen. Durch die Ausweitung der Erkundungen – durchgängiger Probestollen – und die Vorbereitungen für das Hauptbaulos in der Mitte des 55 Kilometer langen Tunnels werden noch einmal 700 Mio. Euro in diese Arbeiten investiert. Rund 1,8 Milliarden Euro werden in den nächsten fünf Jahren bereits für den Hauptstollen aufgewendet.

„Mit dem heutigen Beschluss der Bundesregierung steht der Realisierung des Brennerbasistunnels nichts mehr im Weg“, erklärte der Nordtiroler Landeshauptmann Günther Platter. „Die Zeichen sind auf Grün. Wir können jetzt mit der Hauptbauphase starten. Ich danke der Bundesregierung für das klare Bekenntnis und insbesondere Vizekanzler Josef Pröll, der sich massiv für dieses Projekt eingesetzt hat. Mein Dank gilt auch Verkehrsministerin Bures, dass letztendlich der Bergmeister-Plan abgesegnet worden ist.“ Parallel dazu gilt es aber, weiterhin an den entsprechenden Rahmenbedingungen zu arbeiten, schließt Platter ab.

>>Newsarchiv