Delegation der Grünen – Verdi besucht BBT Baustelle Mauls

September 24, 2009 Delegation der Grünen – Verdi besucht BBT Baustelle Mauls
Auf Initiative des ehemaligen EU-Parlamentarier Sepp Kusstatscher haben kürzlich Vertreter der Grünen – Verdi die BBT Baustelle in Mauls und den Infopoint in Franzensfeste besucht. Im BBT Infopoint haben die beiden BBT SE Geschäftsführer Ing. Ezio Facchin und Prof. Konrad Bergmeister sowie der Direktor der BBT Beobachtungsstelle Dr. Martin Ausserdorfer die Delegation empfangen. Ing. Facchin […]

Auf Initiative des ehemaligen EU-Parlamentarier Sepp Kusstatscher haben kürzlich Vertreter der Grünen – Verdi die BBT Baustelle in Mauls und den Infopoint in Franzensfeste besucht.

Im BBT Infopoint haben die beiden BBT SE Geschäftsführer Ing. Ezio Facchin und Prof. Konrad Bergmeister sowie der Direktor der BBT Beobachtungsstelle Dr. Martin Ausserdorfer die Delegation empfangen.
Ing. Facchin gab einen Überblick über die erfolgreiche Projektgenehmigung in Italien und Österreich während Prof Bergmeister über den Stand der Planung im Bereich der nördlichen Zulaufstrecken sowie technische Details sprach.

Die Grünen zeigten in der Diskussion die Wichtigkeit der Zulaufstrecken auch in Italien auf und bemängelten, dass es hier noch an der entsprechenden Planung fehle. Die Vertreter der Brenner Basistunnelgesellschaft informierten, dass sie nur für den Bereich des BBT zuständig seien, jedoch trotzdem versuchen, die Idee einer gesamten Brennerbahn weiter voranzutreiben.

Gerade aus diesem Grund habe man viel Zeit investiert, um im Rahmen der Brenner Corridor Plattform länderübergreifende Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung und zur Stärkung der Schiene voranzutreiben.

Im Anschluss an den Infopointbesuch wurde die Baustelle in Mauls besichtigt.
Nachdem alle die entsprechende Sicherheitsausrüstung angezogen hatten fuhr man in den Tunnel wo gerade eine Kaverne gebaut wird.

Abschließend bedankte sich Sepp Kusstatscher für den ermöglichten Besuch und die erhaltene Information. Er sprach den Projektbetreibern sein Kompliment für die professionelle Arbeitsweise aus, erklärte jedoch gleichzeitig, dass er nach wie vor ein Gegner des BBT ist und er nicht mit den verantwortlichen Projektbetreibern über den Sinn des BBT sprechen könne, sondern dies die Politik einsehen müsse.

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