BBT: länderübergreifender Aktionsplan zur Verlagerung des Transitverkehrs auf Schiene

Oktober 2, 2008 BBT: länderübergreifender Aktionsplan zur Verlagerung des Transitverkehrs auf Schiene
EU-Koordinator der TEN-Achse Berlin-Palermo Porf. Karel Van Miert fordert einen Aktionsplan für die Neue Brennerbahn Im Rahmen des Zusammentreffens mit den Bürgermeistern der Gemeinden entlang der Brennerachse am Dienstag, den 30. September 2008 in Sterzing, berichtete der EU-Koordinator der TEN-Achse Berlin-Palermo Karel Van Miert über den Aktionsplans 2008-2020 zur optimalen Verkehrsverlagerung von der Straße auf […]

EU-Koordinator der TEN-Achse Berlin-Palermo Porf. Karel Van Miert fordert einen Aktionsplan für die Neue Brennerbahn

Im Rahmen des Zusammentreffens mit den Bürgermeistern der Gemeinden entlang der Brennerachse am Dienstag, den 30. September 2008 in Sterzing, berichtete der EU-Koordinator der TEN-Achse Berlin-Palermo Karel Van Miert über den Aktionsplans 2008-2020 zur optimalen Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene.

Anwesend waren bei der Vorstellung des Jahresberichtes auch die Vorstände der BBT-SE Prof. Konrad Bergmeister und Ing. Ezio Facchin.

Das besagte Aktionsprogramm 2008 -2022, welches bis Ende dieses Jahres vorliegen soll, umfasst 80 länderübergreifende Maßnahmen zur forcierten Verlagerung des Transitverkehrs. Berücksichtigt werden dabei die Kapazitäten vor und nach Fertigstellung der Neuen Brennerbahn. Berücksichtigt werden u.a. die Themen Mauterhöhung, Fahrverbote für umweltbelastende LKW‘s und bessere Auslastung der bestehenden Brennerbahn.

Es müsse sichergestellt werden, dass bestehende Eisenbahnverbindung für eine Verlagerung des Verkehrs auf Schiene optimiert und dass die neue Infrastruktur nach 2022 optimal genützt wird, sagte Van Miert. Dabei soll es um länderübergreifende Maßnahmen zur Eindämmung des Transitverkehrs gehen.

Bei besagtem Treffen in Sterzing zeigte sich der frühere EU-Verkehrskommissar davon überzeugt, dass Anfang 2009 alle notwendigen Baugenehmigungen in Italien und Österreich vorliegen werden.

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