Grünes Licht für das Durchführungsprojekt

August 11, 2008 Grünes Licht für das Durchführungsprojekt
Innerhalb Oktober 2008 wird der Finanzierungsplan erstellt Die staatliche Kommission zur Bewertung der Umweltverträglichkeit hat seine Zustimmung zum Bau der beiden Hauptröhren des Brenner Basistunnels gegeben. Ein kritischer Punkt war dabei der Verzicht auf den Fensterstollen in Wiesen. Der Wegfall des Fensters in Wiesen wurde im Rahmen der Dienststellenkonferenz von der Autonomen Provinz Bozen gefordert. […]

Innerhalb Oktober 2008 wird der Finanzierungsplan erstellt

Die staatliche Kommission zur Bewertung der Umweltverträglichkeit hat seine Zustimmung zum Bau der beiden Hauptröhren des Brenner Basistunnels gegeben. Ein kritischer Punkt war dabei der Verzicht auf den Fensterstollen in Wiesen. Der Wegfall des Fensters in Wiesen wurde im Rahmen der Dienststellenkonferenz von der Autonomen Provinz Bozen gefordert.
Technisch wurde dies nach der Verlegung der Multifunktionsstelle in Steinach möglich. Aufgrund dieser Abänderung musste die Projektvariante neu bewertet werden. In vielen Sitzungen ist es Ing. Ezio Facchin, Geschäftsführer der BBT SE in Bozen, und seinem Team gelungen, die Vorteile der Projektoptimierung aufzuzeigen. 

Im weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens wird nun das Infrastrukturministerium in den kommenden drei Monaten seine Aufgaben erfüllen. Im Anschluss wird der interministerielle Ausschuss für Wirtschaftsplanung (CIPE – Comitato interministeriale per la programmazione economica) weitere drei Monate zur Prüfung der Akten benötigen.
Für Jänner wird vom CIPE der endgültige Baubescheid erwartet, welcher
jedoch die Finanzierungsplanung benötigt.

Dieser wird derzeit von der BBT SE erstellt und soll im Oktober fertig sein. Vorweggenommen kann werden, dass Österreich und Italien im Zeitraum von 2009-2022 jeweils 3 Mrd. Euro aufbringen werden müssen.

Mögliche Erlöse der  Querfinanzierung durch die Brenner Autobahn und der Public Private Partnership Modelle, können von den benötigten Mitteln abgezogen werden. So kann der bereits von der EU genehmigte Betrag von 876 Mio. € für den Zeitraum von 2007-2013 von den insgesamt 6 Mrd. abgezogen werden.

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