Seilbahn zum Materialtransport

Februar 18, 2008
Prof. Konrad Bergmeister stellt Vorstudie zur möglichen Lösung für den BBT-Fensterstollen in Wiesen-Pfitsch vor Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Johann Frei hat Prof. Konrad Bergmeister im Namen der Brenner Basistunnel Gesellschaft dem Gemeinderat von Wiesen und der BBT-Arbeitsgruppe die aktuelle Planung zur Erschließung des Fensterstollens in Wiesen vorgestellt. In der Vergangenheit wurden vor allem die […]

Prof. Konrad Bergmeister stellt Vorstudie zur möglichen Lösung für den BBT-Fensterstollen in Wiesen-Pfitsch vor

Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Johann Frei hat Prof. Konrad Bergmeister im Namen der Brenner Basistunnel Gesellschaft dem Gemeinderat von Wiesen und der BBT-Arbeitsgruppe die aktuelle Planung zur Erschließung des Fensterstollens in Wiesen vorgestellt.

In der Vergangenheit wurden vor allem die Vor- und Nachteil einer Umfahrungsstraße geprüft. Eine zufriedenstellende Lösung konnte dabei nicht gefunden werden. Ein Eingriff in die Naherholungszone südlich von Wiesen wäre dabei unumgänglich. Der Erhalt dieser war allen Sitzungsteilnehmern ein großes Anliegen.

Die von der BBT-Se vorgeschlagene Seilbahnlösung wurde allgemein positiv bewertet. Dabei soll die Verladestation südlich der Industriezone mit der Zielstation östlich von Wiesen verbunden werden. An der Zielstation war ursprünglich die Auffüllungsfläche vorgesehen, welche inzwischen zum Portalbereich des Fensterstollens verlegt wurde. Auf Wunsch der Gemeindevertreter soll nun eine Verlängerung der Seilbahn direkt bis zur Baustelle studiert und demselben Arbeitskreis erneut vorgestellt werden.

Gleichzeitig wurde seitens der Gemeinde Wiesen-Pfitsch der Wunsch vorgebracht, dass man noch immer auf einen möglichen Verzicht des Fensterstollens hoffe. Prof. Bergmeiste erklärte dazu, dass man bereits verschiede Varianten studiert habe, bisher eine entsprechende Lösung nicht gefunden werden konnte. Das größte Hinderniss stellt dabei die Europäische Richtlinie zur Tunnelsicherheit dar, welche mindestens alle 20km eine Multifunktionsstelle vorsieht.