Bürgermeister treffen Spitzenvertreter von RFI

Dezember 16, 2008 Bürgermeister treffen Spitzenvertreter von RFI
Am Montag, den 15. Dezember hat es in Klausen auf Einladung von BBT- Beobachtungsstellen- präsident Dr. Walter Huber ein Zusammentreffen zwischen den Bürgermeistern der Eisacktaler Gemeinden, BBT-SE Geschäftsführer Ing. Ezio Facchin, dem Vorstand der BBT-Beobachtungsstelle und den beiden Spitzenvertretern von RFI Ing. Marco Rettighieri und Ing. Carlo Comin gegeben. Ing. Rettighieri wurde von RFI vor […]

Am Montag, den 15. Dezember hat es in Klausen auf Einladung von BBT-
Beobachtungsstellen-
präsident Dr. Walter Huber ein Zusammentreffen zwischen den Bürgermeistern der Eisacktaler Gemeinden, BBT-SE Geschäftsführer
Ing. Ezio Facchin, dem Vorstand der BBT-Beobachtungsstelle und den beiden Spitzenvertretern von RFI Ing. Marco Rettighieri und Ing. Carlo Comin gegeben.

Ing. Rettighieri wurde von RFI vor kurzem zum Koordinator der Strecke Brenner – Bologna ernannt. Damit ist er auch für die Projektierung und Realisierung der BBT-Zulaufstrecken verantwortlich. Gerade in diesem Bereich forderten die Bürgermeister ein starkes Mitspracherecht und wünschten in die Projektierung mit einbezogen zu werden. Seitens RFI wurde ihnen das auch zugesichert und um eine bestmögliche Zusammenarbeit zu ermöglichen, soll das Modell BBT-Beobachtungsstelle auch für die Zulaufstrecken angewendet werden. BBT-SE Geschäftsführer Ing. Facchin hatte seinerseits die guten Erfahrungen beim Basistunnel geschildert und eine solche Vorgehensweise begrüßt.

Rettighieri hat den Bürgermeistern auch mitgeteilt, dass es in Bezug auf die Projektierung der Zulaufstrecken noch keine Neuerungen gibt. Die Arbeiten dazu würden erst im Frühjahr 2009 wieder aufgenommen. Ziel ist es, die Zulaufstrecken gleichzeitig mit dem BBT fertig zu stellen. Der RFI-Vertreter schilderte auch die technischen Details und erklärte, dass die Bauzeit für die Zulaufstrecken wesentlich kürzer als jene des Basistunnels selbst sei.

Zweiter wichtiger Themenbereich waren entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Bestandstrecke. Den Bürgermeistern ging es dabei ganz konkret um die Reduzierung des Eisenbahnlärms, spezifische Abschnitte in den einzelnen Gemeinden wurden dabei angesprochen. Bezirkspräsident Dr. Arthur Scheidle forderte alle Beteiligten auf bestmöglich zusammenzuarbeiten, um ehestmöglich konkrete Maßnahmen zu setzen. Allen Anwesenden war bewusst, dass Lärmschutzmaßnahmen nur eine begrenzte Verbesserung bieten und das Lärmproblem nicht gänzlich beseitigt werden kann, trotzdem forderten die Bürgermeister vehement, dass alles unternommen werden muss, um die Situation auch kurzfristig zu verbessern.

Angemerkt wurden seitens Dr. Huber, dass derzeit europaweit verschiedenste Studien laufen, wie der Eisenbahnlärm reduziert werden kann. Techniker der Autonomen Provinz verfolgen diese Studien und insofern konkrete Ergebnisse zur Verfügung stehen, würden diese auch umgehend angewendet.

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