BBT SE erteilt Zuschlag für neues Baulos „Hochstegen“

Dezember 16, 2021 BBT SE erteilt Zuschlag für neues Baulos „Hochstegen“
Der Zuschlag für das Baulos H52 „Hochstegen“ im Gebiet von Steinach am Brenner ergeht an das Unternehmen Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG. Bereits Anfang 2022 erfolgt der Start der Arbeiten. Der Auftrag für die Ausführung der Bauarbeiten an diesem komplexen Baulos erfolgte am 15.12.2021. Die Bauzeit beträgt 23 Monate.   Die Angebotssumme beträgt rund […]

Der Zuschlag für das Baulos H52 „Hochstegen“ im Gebiet von Steinach am Brenner ergeht an das Unternehmen Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG. Bereits Anfang 2022 erfolgt der Start der Arbeiten. Der Auftrag für die Ausführung der Bauarbeiten an diesem komplexen Baulos erfolgte am 15.12.2021. Die Bauzeit beträgt 23 Monate.

 

Die Angebotssumme beträgt rund 102 Millionen Euro. Die Ausschreibung wurde europaweit, nach dem Bestbieterprinzip, durchgeführt. Nach eingehender formeller Prüfung und Wertung der von den Baufirmen eingegangenen Angebote zum Baulos Hochstegen konnte nun der Zuschlag erteilt werden. Das Unternehmen Swietelsky zeichnete bereits beim Brenner Basistunnel für das Vorlos „Wolf II“ (Bauzeit 2013 bis 2017) verantwortlich.

 

Beim neuen Baulos H52 „Hochstegen“ handelt es sich um einen Teilbereich des vormaligen, neu konzipierten, Bauloses H51 „Pfons-Brenner“. Dieser bisherige Projektabschnitt wurde in unterschiedliche Baulose aufgeteilt, um eine möglichst rasche und effiziente Weiterführung der Arbeiten im Sinne eines zügigen Gesamtprojektfortschrittes zu gewährleisten. Der Bereich des neuen Bauloses Hochstegen liegt in einer geologischen Störungszone, die durch eine äußerst komplexe Geologie geprägt ist. Auf einer Länge von circa 500 Metern sind wasserführende, karbonatische Gesteinsschichten vorherrschend. Deshalb gestaltet sich der Tunnelvortrieb in dieser Zone besonders anspruchsvoll.

 

Insgesamt sind rund 2,6 km Haupttunnel in Richtung Brenner, 0,6 km Verbindungstunnel, fünf Querschläge und 1,2 km Erkundungsstollen in Richtung Süden auszubrechen. Auch ein 2,5 km langer Restausbruch der Überleitstelle beim Knoten Wolf Süd ist herzustellen. Kernstück ist jedoch der Vortrieb des Erkundungsstollens in Richtung Süden durch die sogenannte „Hochstegenzone“, wobei der Vortrieb in diesem Bereich im Schutze von vorauseilenden Abdichtungs- und Sicherungsinjektionen erfolgt.

Anfang 2022 werden mit den beiden Baulosen H41 „Sillschlucht-Pfons“ (Zuschlagserteilung am 17.11.2021) und H52 „Hochstegen“, zwei neue Bauabschnitte auf österreichischem Projektgebiet starten.