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02.10.2008 - BBT: EU-Koordinator Prof. Karel van Miert stellt aktuellen Jahresbericht zum Brenner Basistunnel vor
Im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz vom 30. September 2008 stellte der von der EU für die prioritäre TEN-Achse Berlin-Palermo eingesetzte Koordinator Karel Van Miert beim Zusammentreffen in Bozen die aktuellen Aktivitäten zur Neuen Brennerbahn vor.
Südtirol, Bayern, Nordtirol, das Trentino und Verona arbeiten gemeinsam daran, dass der Schwerverkehr auf die Bahn verlagert wird. Dies betonten im Rahmen des Zusammentreffens die Landeshauptleute Luis Durnwalder, Günther Platter, Lorenzo Dellai, Elio Mosele und Hans Peter Göttler vom Bayerischen Verkehrsministerium.
Wenn die Länder gemeinsam vorgehen, finden diese in und mit Brüssel die notwendige Unterstützung, erklärte Prof. Van Miert.
Gleichzeitig berichtet dieser, dass die Europäische Kommission für den Brenner Brennerbasistunnel und seine Zulaufstrecken eine finanzielle Unterstützung von 930 Mio. Euro gewährt haben.
Der Beschluss, fast 20 Prozent des TEN.-Haushaltes für den BBT zu konzedieren ist für van Miert ein wichtiges Zeichen für den hohen Stellenwert des Projektes.
Ebenso zeigte sich van Miert davon überzeugt, dass bis Jänner 2009 alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen und die UVP in beiden Ländern positiv bewertet ist. Insofern dieser Zeitplan eingehalten wird, kann im Jahr 2010 mit dem Bau der beiden Hauptröhren begonnen werden.
Die genannten Genehmigungsverfahren sind bereits angelaufen und die nötigen Prüfverfahren der CIPE in Rom werden demnächst fertiggestellt sein.
"Parallel zur Genehmigung in Österreich erwarten wir auch auf italienischer Seite im Jänner 2009 grünes Licht für den Brenner Basistunnel", bekräftigte der Vorstandsdirektor der BBT-Se Ing. Ezio Facchin.



