Kalender Baustellenbesichtigung

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Öffnungzeiten Infopoint

Montag bis Freitag

09:00 – 12:00 Uhr

14.00 - 17.00 Uhr

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Stand der Arbeiten am Erkundungsstollen

Aicha:  
8.765,04 m

Mauls Fensterstollen: 
abgeschlossen bei 1786,80 m

Mauls Kaverne: 
abgeschlossen

Mauls - periadriatische Störungszone - Brenner: 
Vortrieb bei 432,50 m

Stand: 31.06.2010

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Unser Partner: Tourimus- verband Eisacktal

Verkehrsentwicklung

Güterverkehr auf der Brennerautobahn nimmt im ersten Quartal 2007 wieder um fast 10 Prozent zu

Der Güterverkehr hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Schon vor der EU-Osterweiterung waren regelmäßig Verkehrszuwächse am Brenner zu verzeichnen, die zumeist über den Prognosen lagen. In den vergangenen Jahren waren Steigerungen von rund 10 Prozent jährlich schon nichts Besonderes mehr.

Im Zuge der Wirtschaftskrise gab es in den Monaten Jänner und Februar 2009 einen Rückgang der LKW’s am Brenner von rund 20%. Durch diesen Rückgang stimmen die aus dem Jahr 2005 stammenden Verkehrsprognosen wieder mit der IST-Situation überein. (siehe Grafik).

Im Jahr 2006 wurden auf der Brennerachse etwa 42 Millionen Nettotonnen an Gütern über den Brenner transportiert. Davon entfallen etwa 11 Millionen Nettotonnen auf die Schiene und etwa 32 Millionen Nettotonnen auf die Autobahn. Die Aufteilung zwischen der Bahn mit 25 % und Straße mit 75 % war somit sehr einseitig. Dass die Bahn eine konkrete Alternative zur Straße sein kann, haben privat organisierte Schienentransporte bewiesen. Aktuell wickeln diese mehr als die Hälfte des Containerverkehrs ab, der über den Brenner fährt.

Die gegenwärtige Leistungsgrenze der Bestandstrecke und der Brennerautobahn gemeinsam liegt, laut vorliegender Angaben, theoretisch bei 63 Millionen Nettotonnen im Jahr. Davon könnten auf der heutigen Bahnstrecke maximal 18 Millionen Nettotonnen transportiert werden – allerdings nur dann, wenn man den öffentlichen Personennahverkehr nicht berücksichtigt, der ja weiter ausgebaut werden soll.

Der Restverkehr bliebe zwangsläufig auf der Autobahn. Dies brächte, wie heute schon im Ansatz sichtbar, stockenden Kolonnenverkehr mit sich und als Folge eine enorme Umweltbelastung. Die Lage wird durch die notwendigen, für die nächsten Jahre geplanten außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten an den Brücken der Brennerautobahn im Eisacktal verschärft. Es ist deutlicher als je zuvor, wie wichtig es ist,
eine Alternative zu schaffen.

Mit der Fertigstellung der Neuen Brennerbahn im Jahr 2020/22 kann die Verkehrsentwicklung neu kanalisiert und demzufolge deutlich verbessert werden.
Bei schrittweiser Verlagerung sollten zukünftig Lkw‘s auf der Autobahn nur mehr Kurzstrecken von durchschnittlich 300 km fahren dürfen. Güterzüge  müssten demnach auf die Neue Brennerbahn und somit in die Tunnels verlegt werden. Die Bestandstrecke stünde folgedessen vor allem für den lokalen Personenverkehr zur Verfügung, welcher noch weiter ausgebaut werden sollte.