Bestandsstrecke
Optimierung abgeschlossen
Die Bestandsstrecke von Innsbruck nach Bozen wurde in den Jahren 1860?1867 erbaut.
Auf den damals verwendeten Bahnschwellern verläuft heute noch der Großteil der Trasse. Ein möglicher großer Ausbau der Bestandsstrecke würde sich in jeglicher Hinsicht mehr als schwierig erweisen:
Die Tunnels können überwiegend auf der Nordtiroler Seite nicht vergrößert werden. Es handelt sich dabei um alte Steintunnels, die nur aufgebrochen werden können.
Dazu müsste der Bahnverkehr über einen längeren Zeitraum gänzlich eingestellt werden. Ebenso stellen die zu engen Kurvenradien ein weiteres schwer verbesserbares Problem dar. Die Optimierung der Bestandsstrecke auf italienischer Seite wurde mit Dezember 2008 abgeschlossen und die bereits heute TEN taugliche Strecke von Verona bis nach Waidbruck kann theoretisch 280 Züge pro Tag aufnehmen. Ab Waidbruck Richtung Brenner ist eine solche Kapazität der Linie nicht mehr gegeben. Die zu hohe Steigung von 27 Promille beschränkt die Transportkapazität pro Zug auf unter 500 Tonnen und erfordert drei Lokomotiven zum Antrieb bzw. zum Bremsen. Auf der Neuen Brennerbahn ist eine maximale Steigung von 12 Promille und im Basistunnel von etwa 6 Promille geplant. Dadurch reicht eine Lokomotive aus um pro Güterzug ein Vielfaches an Gewicht zu transportieren.


