Deponieflächen
Auf der österreichisch Seite des Brenner Basistunnels fallen ca. 60% der Gesamtmenge des Tunnelausbruchmaterial an. Dies entspricht einer Kubatur in ungelöstem Zustand von ca. 9 Mio. m³.
Auf italienischem Staatsgebiet fallen ca. 40% an, was einer Kubatur in ungelöstem Zustand von ca. 6 Mio. m³ entspricht. Die Auflockerungsfaktoren für das Deponievolumen wurden mit 1,35 m³ für das Ausbruchsmaterial aus maschinellem Vortrieb und mit 1,45 m³ für den konventionellen Vortrieb berechnet.
Das Ausbruchsmaterial wird laufend klassifiziert und prinzipiell zwischen der Eignung für Beton bzw. als Schüttmaterial für Dämme und Hinterfüllungen bewertet.
Deponieflächen sind im Riggertal, in Genauen, im Padastertal, bei der Europabrücke, im Ahrental und beim Ampass vorgesehen. Im Riggertal wurde bereits heute eine Zone ausgewiesen, wo Material abgebaut wird. Diese Zone wird mit nicht verwendbarem Ausbruchsmaterial aufgefüllt werden. Die ursprünglich vorgesehene Auffüllhöhe von maximal 10 m ist noch Gegenstand der Planung. Ziel ist es, so viel Material wie möglich weiter zu verarbeiten und so wenig wie möglich zu deponieren.



